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Poker Run 2004

Es war das Pfingstwochenende vom 28.05. bis 31.05.2004.

Nach gründlicher Vorbereitung, angefangen von der Standortplanung des Starthafens in Neuwied, der Wertungstour über 150 Rhein Kilometer ( mit Tankstopp ), Reservierung von Übernachtungen an der Steganlage im Zielhafen Schierstein und dem dazugehörigen Catering und der in letzter Minute erhaltenen „schifffahrtspolizeilichen Erlaubnis“ konnte es losgehen und dem Poker Run 2004 stand nichts mehr im Wege.

Bereits schon Wochen vorher konnte man merken, der Poker Run rückte immer näher in greifbare Nähe. Es wurden die Wasserfahrzeuge geputzt, poliert und die letzten noch technischen Mängel beseitigt. Ja, sogar Berichte über den Einbau von Zusatztanks in das eine oder andere Boot konnte man über das eigens eingerichtete Forum lesen.

Eigentlich, so haben wir es als Orga-Team jedenfalls empfunden, begann der Poker Run 2004 auch schon eine Woche davor, indem ständig bei irgendeinem aus dem Organisations-Team das Handy klingelte mit den Fragen, „wann kommst Du“, „können wir schon früher anreisen“, „wer trailert mit wem, usw. usw. Das Arbeiten in den Jobs fiel den angemeldeten Teilnehmern immer schwerer. Im Hinblick auf den Spaß der uns alle wohl erwarten würde und für diejenigen, die das Erste mal dabei sind auch noch die Neugierde, „was passiert denn da eigentlich“.

Wir, das Orga Team, möchten uns davon nicht ausschließen. Auch für uns war die Erwartung sehr groß und so stellten wir uns die Fragen: Wer kommt da überhaupt, passen die Teilnehmer zu uns etwas außergewöhnlichen Fluss-Befahrern und Bafög Offshorern. Schließlich fahren wir ja nicht auf dem Atlantik oder im Mittelmeer, wo solche Veranstaltungen ja fast schon zur ständigen Freizeiteinrichtung gehören, sondern in zwei Richtungen, da uns der Rhein einfach nicht mehr bietet.

Der Freitag, dem eigentlichen Anreisetag einiger Poker Runner, sollte den Erfolg der Veranstaltung schon leicht einläuten.

Bereits freitags reisten viele Poker-Runner an und man wurde durch die Ansammlung Gleichgesinnter im Neuwieder Hafen überrascht, die bereits an der Steganlage fest gemacht hatten. Unterschiedlicher konnten die Boote gar nicht sein, wie wir sie nach vierstündiger Abwesendheit nun vorgefunden hatten.