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Poker Run 2004

Bereits nach gegenseitiger Vorstellung und Begrüßung konnte festgestellt werden, dass wir mit der Ausschreibung die richtigen Freaks angelockt haben. Obwohl sich jeder durch sein Boot oder seiner Motorisierung, seine Crew, oder seine Herkunft von den anderen unterschied, verband uns die Tatsache ein paar Verrückte zu sein, die ein bisschen Spaß haben wollen und auf dem Rhein mal den Hebel kräftig auf den Tisch legen zu wollen.

Ständig kamen Weitere hinzu, ob alleine oder als Convoy. Man konnte beobachten, dass immer ein anderes Boot die Slippanlage des Neuwieder Hafens hinunter fuhr um gewässert zu werden. Da der Wasserstand es nicht immer ermöglichte, mit seinem eigenen Zugfahrzeug sein Heiligtum ins schwimmen zu bekommen, war ruck zuck Herr Lothar Werner ( der Chef der Anlage ) zur Stelle um mit seinem Traktor auszuhelfen, da dieser auf Grund seines hohen Radstandes sehr weit in das Wasser fahren konnte.

Am Veranstaltungstag, der Wertungstour der Poker Run 2004, lief alles wie am Schnürchen. Es war einfach toll mit anzusehen, wie ständig ein weiteres Boot per Trailer in das Hafengelände oder per Wasserweg in die Marina fuhr.

Natürlich ist es ein sehr schönes Gefühl, daß wir als Ausrichter eines solchen Events hatten, man war bundesweit unserer Einladung gefolgt. Umso mehr freut es natürlich auch, wenn man Gäste noch dazu aus benachbarten Ländern hat. Und dies wurde dadurch bestätigt, indem plötzlich wie aus dem Nichts ein roter „Dodge Ram“ mit Schweizer Kennzeichen auftauchte und eine original „Cigarette“ auf dem Anhänger transportierte.

Zwischenzeitlich nun auch noch den letzten schwimmenden Untersatz zu Wasser gebracht und sich gegenseitig bekannt gemacht, machte uns auch noch die Wasserschutzpolizei ihre Aufwartung. Na gut, es ist nicht so ganz üblich. Aber nach vorheriger Konferenz bei der Wasserschutzpolizei in Neuwied, bei der es um den Ablauf der Veranstaltung ging, baten wir Herrn Rheinbay, (Bitte, der Name ist Zufall!) der WSP Neuwied, doch einfach dem Briefing beizuwohnen um der ganzen Sache auch eine professionelle Note zu geben und Herr Rheinbay folgte der Einladung.

Aber halt, hier fehlt doch noch jemand !!! Die Frage ging um, wo ist eigentlich Alfred mit seiner Formula 42 ???. Hat er es wohl doch nicht mehr geschafft ??? Die Frage nur deshalb, weil er angemeldet und auch bereits letztes Jahr dabei war und auch für diese Veranstaltung absolut zusagte und „Alfred“ ist zuverlässig.