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Poker Run 2004

Das Briefing um 13.30 neigte sich fast dem Ende und plötzlich, ohrenbetäubendes Motorengeräusch. Wer genau hinhörte, konnte 24 Kolben hören, die die Ventile nur geradezu quälten. Die Vermutung könnte Recht haben und bestätigte sich dann erst, als plötzlich eine lange Nase eines vermutlich langen Bootes sich langsam in die Marina bewegte. Es war „Don Alfredo“ Wie gesagt, Alfred ist eben zuverlässig, auch wenn er schon mal 800 Liter braucht um überhaupt zum Startpunkt zu kommen.

Nach erfolgreich abgelaufenem Briefing und der Beschreibung diverser Rhein Tücken durch den Piloten der 338 Slingshot, Bernd F. und einem gemeinsamen Gruppenfoto aller teilnehmender Skipper durch einen Photografen des „Boote“ Magazin´s, eilte jeder Poker Runner zu seinem Boot, da der Start pünktlich um 14.00 Uhr erfolgen und auf jeden Fall auf Grund der langen Strecke eingehalten werden sollte.

Dieser Anblick aus der Vogelperspektive für den Fotografen muss für unsere Verhältnisse wohl einzigartig gewesen sein.

Ich selbst erlaubte mir kurz vor Start noch mal den Blick auf die eigens für uns reservierte Anlage. Boote in Kette, eines schöner als das andere, angefangen von einer sehr schönen Scarab, drei Hustler’s, zweier Performance, über Formula und diversen Glastron´s, die schon aus James Bond Filmen bekannt wurden bis hin zu Booten, bei denen man auf Grund der sehr originellen Lackierungen den Hersteller nicht mehr erkannte.

Ich wage es kaum zu beschreiben, was von nun an geschah. Nachdem nun jeder Skipper sein Wasserfahrzeug bestieg und nach Aufforderung seinen Motor angelassen hatte oder auch seine zwei oder drei. Oder …. nein nein mehr hatte keiner in seinem Motorraum als drei!

Die Luft bebte als die Skipper ihre Boote bestiegen und nach Aufforderung seinen Motor angelassen hatte oder auch seine zwei oder drei. Oder …. nein nein mehr als drei hatte keiner in seinem Motorraum. ? Die Armada legte nun so dezent wie möglich ab und fuhr zur 25 ´er Baja Outlaw in der Hafenmündung liegend, die als Startboot das Rennen offiziell abwinkte.

Die Spannung wuchs, bis wohl irgendeinem der Ferrari in der Blutbahn nicht mehr zu nehmen war und man gab kräftig Gas.

Ich war mit Klaus ( Amigo ) der Letzte und erlaube mir zu sagen, ich möchte gar nicht getauscht haben mit denen da vorne.

Dieser Anblick, wenn mehr als 30 Boote fast neben einander stehend gleichzeitig den Gashebel nach vorne drücken, einfach Wahnsinn.